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| BUCH WIEN 2011 |
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| Events | Österreich | |||
| Geschrieben von: kop/pressetext | |||
| Sonntag, den 06. November 2011 | |||
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Im Rahmen von Lesungen, Diskussionsrunden, Vorträgen und Verlagspräsentationen wird ein Überblick über die Vielfalt des Bücherherbstes geboten. „Wir freuen uns, unseren Besuchern mit über 100 Veranstaltungen mehr als im letzten Jahr ein noch umfangreicheres Programm anbieten zu können. Der Schwerpunkt liegt auf der Buchmesse, wo man neben dem Besuch von Veranstaltungen für alle Interessen- und Altersgruppen an den Verlagsständen in den Büchern schmökern und diese auch vor Ort erwerben und signieren lassen kann“, kündigt Gerald Schantin, Präsident des Hauptverbandes des Österreichischen Buchhandels (HVB) an.
Die bei den Veranstaltungen vorgestellten und an den Verlagsständen ausgestellten Bücher können vor Ort in der BUCHWIENhandlung erworben werden, die in diesem Jahr von den Wiener Buchhandlungen Morawa, Hartliebs Bücher und Laaber betrieben wird. Eine Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit mit illustria-designaustria ist Graphic Novels und Cartoons gewidmet: Jungen LeserInnen aller Altersgruppen wird in zahlreichen Workshops die Möglichkeit geboten, mehr über diese beiden Medien zu erfahren, wobei allerdings der Comic&Cartoon Workshop von Peter Widmann bereits ausgebucht ist. Der Frage "Graphic Novels - Innovation oder Werbeschmäh?" gehen am Donnerstag vormittag Ronald Putzker, Harald Havas, Gerhard Förster, Heinz Wolf und Walter Fröhlich im Literturcafé nach. Wer sich selbst zum Schreiben berufen fühlt und dessen Schublade schon überquillt, kann sich am Samstag Tipps bei den Seminaren Abenteuer Verlagssuche und Eigenverlagsgründung holen.
Zahlen, Daten, FaktenEine Studie des Marktforschungsinstituts RegioPlan Consulting bestätigt, daß 2010 ein starkes Jahr für den Buchhandel war: Demnach gaben österreichische Haushalte 476,6 Mio. Euro für Bücher aus, was im Vergleich zu 2009 ein Plus von rund 2% bedeutet. Ein Vergleich mit anderen Einzelhandelsbranchen zeigt eine Besonderheit des Buchmarktes: Die Marktkonzentration im österreichischen Buchhandel ist nach wie vor gering, der Umsatzanteil filialisierter Marktteilnehmer betrug 2010 rund 38 Prozent. Die bedeutendsten Marktteilnehmer waren in folgender Reihenfolge Thalia.at, Morawa, Libro, Weltbild.at, Tyrolia, Frick, Leykam, facultas, Hintermayer, Bücherzentrum, Brunner und Liber Novus. Nach wie vor beachtlich ist der Wachstum des Internet-Handels mit geschätzten 18 Prozent im Jahr 2010. 2010 wurden in Österreich 9.074 neue gedruckte Publikationen verzeichnet. Zum Vergleich: Insgesamt kann man von rund 110.000 Neuerscheinungen pro Jahr im deutschsprachigen Raum ausgehen. Die Zahl der im österreichischen Buchhandel erhältlichen Neuerscheinungen ging 2010 um rund 5 Prozent von 8.195 auf 7.764 Titel zurück. Im Gegensatz zu boomenden Märkten wie in den USA machen E-Books im deutschsprachigen Raum weiterhin nur einen geringen Anteil vom Gesamtumsatz aus. Erstmals sind aber in diesem Herbst deutlich günstigere E-Reader am Markt, einen Überblick dazu kann man sich auf der BUCH WIEN verschaffen: Auf der Buchmesse in Halle D der Messe Wien werden neue Modelle präsentiert. Auch österreichische Verlage bieten ihre Bücher vermehrt als E-Books an: Zwischen 10 und 20 Prozent der Novitäten sind bereits als E-Book erhältlich. Das ergab eine Umfrage unter rund 200 österreichischen VerlegerInnen, die der Österreichische Verlegerverband in den Monaten Juli und August 2011 durchgeführt hat. Knapp 17 Prozent der Verlage haben 2010 bereits E-Books vertrieben. Von den Verlagen, die 2010 noch keine E-Books angeboten haben, planen 21,7 Prozent, dies noch in diesem Jahr zu tun, weitere 12 Prozent im Jahr 2012 und 30,3 Prozent zu einem späteren Zeitpunkt. Attila Zoltan, Vertriebsleiter Residenz Verlag: „Momentan haben wir 70 Titel als E-Book auf allen Plattformen lieferbar, darunter finden sich Neuerscheinungen, aber auch Klassiker aus unserem Verlagsprogramm. Die Devise dabei ist: Was als Print-Buch funktioniert, wird auch in elektronischer Form publiziert. Außerdem bieten wir Titel wie zum Beispiel Sammelbände an, die es in gedruckter Fassung so nicht gibt. Ende November starten wir mit zehn bis 15 E-Books für Kinder. Das diesjährige Weihnachtsgeschäft wird zeigen, ob die elektronische Form von Büchern auch massentauglich ist. Die Preise für E-Reader und Tablets werden sich stabil einpendeln und nicht mehr billiger werden, somit kann auch der Umsatz von E-Books aussagekräftig beurteilt werden.“ Der Eintritt zur BUCH WIEN 11 beträgt 7 Euro, Kinder bis 14 Jahre und SchülerInnen im Klassenverband können die Messe bei freiem Eintritt besuchen, ebenso SeniorInnen am Messedonnerstag (10. November) und BesucherInnen der parallel stattfindenden Interpädagogica. Mit Ermäßigung kostet der Eintritt 4,50 Euro, u. a. möglich mit dem Lese(s)pass, der vom Buchhandel ausgegeben wird.
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Archiv


Zum mittlerweile vierten Mal steht der November ganz im Zeichen des Buches: Bei der
Zu den 280 angemeldeten Unternehmen aus 13 Nationen, die auf einer Fläche von 8000 Quadratmetern ihre Produkte ausstellen, zählen alle renommierten Verlagshäuser Österreichs. Neben den bisher vertretenen konnten weitere Verlage der deutschsprachigen Nachbarn dazugewonnen werden. Die BUCH WIEN bietet in diesem Jahr so vielen kleinen unabhängigen Labels wie nie zuvor eine Bühne: In Kooperation mit der Kurt-Wolff-Stiftung präsentieren sich Independent-Verlage in einem eigenen Bereich.
Für den comicinteressierten Besucher finden sich auch diesmal wieder einige Verlage und Händler am Messegelände. Die reinen Comicverlage Reprodukt, Avant, Schreiber&Leser und EditionModerne präsentieren sich am Independent-Stand (#506). Ebenso wird Egmont und Üeberreuter bei der Messe vertreten sein. Die Comichändler Pictopia und BilderboxVienna offerieren mit eigenen Ständen ihr Angebot. Im Rahmen der BuchWIEN 11 gibt es am 11. November in der Buchhandlung und Kaffeebar